«Kirgisistan und China: Salzburger Brettljause, Nomadenspiele & Kulturschock.»
Was haben die World Nomad Games (die Olympischen Spiele der Nomaden-Sportarten) und eine Salzburger Brettljause mitten in den Bergen Kirgisistans, unweit der chinesischen Grenze, gemeinsam?
KAPITEL VI
Zwischen schneidigen Passabfahrten, wilden Flussdurchquerungen, einsamen Campspots am türkisblauen Kölsuu und frostigen Nächten unter einem atemberaubenden Sternenhimmel erleben Johanna & Tanja Kirgisistan von seiner ursprünglichsten Seite.
Mit Speck und Käse gestärkt, tauchen die beiden bei den World Nomad Games in die faszinierende Welt nomadischer Traditionen ein.
Doch das nächste Abenteuer wartet schon:
Für die zwei gehts weiter nach China – hinein in eine Welt voller Gegensätze, fremder Bräuche, überraschender Begegnungen und kulinarischer Entdeckungen.
Vom wilden Hochgebirge bis in die pulsierenden Großstädte: Wir nehmen euch mit auf die nächste Etappe dieser unglaublichen Radreise von Wien Richtung Osten!
Grenzpass zwischen Tadschikistan und Kirgisistan: Die Abfahrt vom Kyzyl-Art-Pass bietet uns ein unglaubliches Farbenspiel.
Die Hauptstraßen sind voll mit chinesischem Schwerverkehr – nichts wie ab in die Natur!
Die traditionellen Jurten der kirgisischen Bauern fügen sich perfekt in die Landschaft ein und bieten einen trockenen und warmen Unterschlupf im feuchten und rauen Bergklima.
Yaks werden oft als Nutztiere gehalten und liefern Fleisch und Milch.
Die Wege in Kirgisistan führen immer wieder durch Flüsse – mit dem Fahrrad kein Problem.
Am Kölsuu auf 3.514 m parken wir unsere Räder für eine Nacht und stürzen uns in ein kleines Paddelabenteuer.
Sobald die Touristengruppen wieder Richtung Jurten-Dorf gebracht werden, genießen wir die Ruhe und Einsamkeit am Wasser.
Wir finden einen einzigartigen Campspot an einem einsamen Ufer.
Unweit der chinesischen Grenze gehen wir an Land und versorgen unsere Boote.
Eine frostige Nacht mit sternenklarem Himmel.
So trifft man sich wieder: Unsere befreundeten Physios und Bergläufer kredenzen uns eine Salzburger Brettljause mit Käse und Speck.
Wir hatten uns im Sommer 2025 am Chaukhi Pass in Georgien (der letzte Pass unserer Tusheti Nationalparkdurchquerung) kennengelernt. Die zwei sind Trailrunner und wir haben damals unsere Bikes da raufgezaht und schon da davon gesprochen, dass wir vermutlich im Sommer 2026 über das Pamirgebirge fahren werden. Sie meinten da in Kirgisistan zu sein, also war für uns alle klar: Wir haben ein Date!
Aber es geht weiter zu einem anderen Nomadentreffen: Am Tossor-Pass bieten uns kleine Tunnel unter den Straßen Schutz vor den Hagelstürmen.
Durchnässt, aber glücklich erreichen wir die Passhöhe auf 3.893 m.
Nach über 2.000 Metern Talfahrt berühren unsere Reifen erstmals wieder Asphalt – wir schälen uns aus unseren nassen Sachen…
…und rollen zu unserem Campspot am Yssyk-Köl.
Hier genießen wir das einfache Strandleben, schmeißen uns in die teils von Thermalquellen erwärmten Fluten und entspannen unsere erschöpften Körper.
CHINA
Wir sind jetzt in China!!!
Die Wildnis trifft hier unaufhaltsam auf Industrialisierung.
Das macht sich auch gleich bei unseren Campspots bemerkbar.
Die Zivilisation ist meist nur einen Katzensprung entfernt.
Wir finden per Zufall Überreste der Chinesischen Mauer…
…und besichtigen auch ganz bewusst renovierte Abschnitte.
Wir staunen über die uns so fremde Kultur und ihre Bräuche…
…und bewundern andere Reisende für ihren Mut.
Wir genießen das entspannte Radeln auf Radwegen innerhalb der Großstädte…
…und wundern uns manchmal über den Gegenverkehr.
Wir essen richtig gut…
…und probieren jeden Tag etwas Neues.
Manches bleibt Routine.
Ganz oft fragen wir uns, was hier denn schon wieder los ist.
Aber wir genießen den Kulturschock in vollen Zügen und freuen uns auf alles, was da noch kommen mag!
Fortsetzung folgt!
Du planst selbst ein Abenteuer?
Ja? Dann schau zum Steppenwolf: Kirchengasse 34, 1070 Wien.
Wir freuen uns auf dich und beraten dich sehr gerne persönlich!